
André Reiner
(genaue Lebensdaten bei
Erstellung der Seite nicht bekannt)
Dies ist ein dreisätziges Oboenquartett (in der klassischen Besetzung
"Oboe und Streichtrio")
Auf dem Titelblatt ist u.a. zu lesen: "del Signore W.Amadé
Mozart". Natürlich ist dieses Werk vom "großen"
mozartschem Oboenquartett entfernt, aber die Spielfreude, die geweckt wird
schien dem Consortium Classicum Anlaß genug, es aufzuführen und Ende 1998 auf
CD zu bannen (allerdings in einer Fassung mit Klarinette).
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Notenbeispiel |

Tonbeispiel |
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Vorwort
In der Landesbibliothek Coburg liegt (unter der Signatur: TB So 161) das Manuskript des hiermit erstmals
vorgelegten Werkes von André Reiner.
Auf dem Titelblatt der Oboenstimme ist zu lesen:
"Quartetto a Oboe, Violine, Viola et Violoncello; Reiner 1828".
Auffallend ist, daß am linken unteren Rand der Seite mit einer anderen Handschrift vermerkt wurde: "di
Mozart" (s.Bild unten*)
Über André Reiner war zum Zeitpunkt der Drucklegung nicht mehr bekannt, als daß er selbst Oboist
in der Herzoglich-Coburg-Gothaischen Hoftheater-Kapelle war und neben diesem Quartett noch andere
Kammermusiken und Konzerte für Oboe komponierte. (Im Programm-Zettelbuch der Theaterbibliothek ist folgender Eintrag zu finden:
"Dienstag, 28. Juni 1831: Der Essighändler ..... Im Zwischenakt: Variationen für die Hoboe, componiert und vorgetragen vom Hofmusikus Reiner...")

Über eine Aufführung des Quartetts schreibt Klaus Niehörster im neusser
feuilleton am 13.05. 2003:
"Der Hofmusikus André Reiner war eine Entdeckung des Abends. Denn sein
Quartett für Oboe und Streichtrio F-Dur ist erst vor kurzer Zeit wieder
ausgegraben worden und überrascht durch seinen Melodienreichtum und der
nachgerade mozartischen heiteren Stimmung. Die geistige Nähe zu den großen
Wiener Meistern ist mit Händen zu greifen..." |

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("di Mozart" ist
auf dem Titelblatt
der Oboenstimme vermerkt) |
Der Anfang des dritten Satz
(Oboenstimme) |
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