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Der französische Oboist Alexis Saint-Martin
hatte zwei Söhne denen er seine Kunst weitergab: Giovanni Battista, der sich
später vor allem als Komponist einen Namen erwarb und dessen älterer Bruder
Giuseppe Sammartini
(6. Januar 1695 - zw. 17. und 23. November 1750) der
als hochvirtuoser Oboist geschätzt und berühmt wurde. Während seiner Zeit am Regio Ducal Teatro in Mailand hörte ihn Quantz und beschrieb ihn als einzig
guten Bläser daselbst. Ab 1729 war er in London, sowohl als Solist,
Orchestermusiker und Pädagoge tätig. Er spielte dort unter Händel (der für ihn
auch einige Werke komponierte) und war dort sehr schnell vor allem als Solist
bekannt. So beschrieb ihn Hawkins als greatest (oboist) the world ever
known.
Einen Eindruck von seiner Virtuosität kann man mit dem hiermit erstmals edierten
Konzert bekommen. Als Vorlage dieser Ausgabe diente das in der Sächsischen
Staatsbibliothek Dresden (unter der Signatur Mus 2763-O-2,1 2,2) liegende Werk.
Auf dem Titelblatt ist zu lesen:
Concerto al Oboe Solo con Violini del Sign: Giuseppe San Martini

im befoco-Verlag:
Concerto für Oboe, Streicher
und Continuo in D-Dur
Klavierauszug
Partitur und Stimmen
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