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aus dem Vorwort: Das vorliegende Bläseroktett mit später hinzugefügtem Quartfagott stammt aller Wahrscheinlichkeit nach aus der Feder des im späten 18. Jahrhunderts für seine bekannten Oboisten und Komponisten Johann Nepomuk Went (1745-1801). Die dieser Ausgabe zugrundeliegende Abschrift des Went‘schen Oktettes befindet sich im Thunngischen Staatsarchiv in Rudolstadt‘ Hofkapelle Rudolstadt‘ Signatur W 55. Dies kommt nicht von ungefähr, gründeten sich doch 1793 die Rudolstädter ,,Hofhautboisten", die schon bald einen großen Bedarf an Notenmaterial hatten. Man kann die Harmoniemusiken des 18. und 19.
Jahrhunderts als die ,,Schallplatte" der damaligen Zeit betrachten. Durch
sie wurden auch und vor allem die Werke der großen Meister der Wiener Klassik
an Höfen mit kleineren Orchestern oder Theatern verbreitet. Weimar im November 99
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